Das sollten sie über Selbstversorgung wissen
Grundlagen der Selbstversorgung
Ein Mensch, kann gleichzeitig (Teil-)Selbstversorger/In, GelderwerblerIn,
Forscher/In, sozial aktives Wesen und Düngerproduzent/In sein.
Selbstversorgung ist für mich ein Fernziel, das ich wohl noch lange ganz
erreichen werde, da daran eine komplette Änderung der Lebensweise hängt. Wer sich selbstversorgt und zwar gänzlich, ist a) ganztägig beschäftigt und b) sieht wohl keine große Motivation in Erwerbsarbeit. Da ich persönlich ein ängstlicher Mensch bin, möchte ich diese Umstellung in vielen kleinen Schritten schaffen. Als nächstes zeichnet sich wohl eine Verringerung der Wochenarbeitszeit und ein Ausbau des Gartens ab.
Selbstversorgung besteht aus mehreren Teilen. a) Klar ist natürlich der Anbau von Nutzpflanzen. Sozusagen die Einstiegsdroge. Wer im Sommer selber Tomaten zieht, diese frischen, roten Geschmackswunder, wird nach einem langen Winter und holländischen Wassertomaten im nächsten Sommer zum Wiederholungstäter. Und genauso steht es mit allen anderen Pflanzen. b) Fortgeschrittene Selbstversorger werden auch Nutztiere halten. Bereits mit wenigen Hühnern, Ziegen, Schweinen, Hasen oder Schafen, lässt sich der Jahresbedarf eines normalen Haushalts an Eiern, Milch, Milchprodukten und Fleisch decken. c) Ein unverzichtbarer Bestandteil der Selbstversorgung ist auch das Sammeln von Wildpflanzen. Beeren und Pilze sammelt eigentlich jeder. Bei Wildgemüse und -kräutern sieht es dann schon schlechter aus, ob- wohl unser Tisch in der Umgebung so reich gedeckt ist. d) der wirklich eingefleischte Selbstversorger dehnt seine Aktivitäten über das Essen und Trinken hinaus aus. Er macht seine Energie, seine Kleidung, seine Kosmetik, seine Medizin und seine Möbel selber. Der Bogen vom Küchenfensterbrettkräuterminigarten bis hin zum eigenen Webstuhl ist ein weiter und jeder selbst muss die für ihn passende Position finden, aber eines dürften sich die Selbstversorger alle einig sein: Selbstversorgung ist ein Weg, der unserem Denken sehr entspricht. Weniger ist mehr! (weniger Konsum dafür selbstgezogene qualitativ hochwertige Lebensmittel).
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